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Ava Gardner
Bekannt für: SchauspielAva Lavinia Gardner (* 24. Dezember 1922 in Grabtown, North Carolina; † 25. Januar 1990 in London, England) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin, die in den 1940er und 1950er Jahren ihre größten Erfolge hatte und als Sexsymbol galt. Bei einer Umfrage des AFI aus dem Jahr 1999 wurde sie auf Platz 25 der größten weiblichen Filmstars gewählt. Durch Privatfotos ihres als Fotograf arbeitenden Schwagers gelangte Ava Gardner zu ersten Filmverträgen und spielte mehrere Jahre unbedeutende Nebenrollen, ehe sie aufgrund ihrer Schönheit und erotischen Ausstrahlung zum Glamour-Star aufgebaut wurde. Ihren Durchbruch schaffte sie 1946 als verführerische Femme fatale neben Burt Lancaster in Robert Siodmaks Film-noir-Klassiker Rächer der Unterwelt. International bekannt wurde sie durch die Hemingway-Verfilmung Schnee am Kilimandscharo (1952) mit Gregory Peck und durch Mogambo (1953) an der Seite von Clark Gable. Für ihre Rolle in Mogambo erhielt sie 1954 eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin. Im selben Jahr spielte sie neben Humphrey Bogart in einer ihrer bekanntesten Rollen die tragische Titelheldin in Die barfüßige Gräfin. Ihre Karriere blühte während der Ehe mit Frank Sinatra auf, während seine Karriere unter der öffentlichen Verurteilung seiner Scheidung von seiner ersten Ehefrau Nancy litt. Gardner nutzte ihre Bekanntheit und verschaffte Sinatra 1953 eine Rolle in Verdammt in alle Ewigkeit, für die er mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. 1968 war sie in Mayerling als Elisabeth von Österreich-Ungarn neben Catherine Deneuve und Omar Sharif zu sehen. Auch in den 1970er Jahren war sie noch in großen Kinoproduktionen zu sehen, so neben ihrem Filmehemann Charlton Heston in dem Katastrophenfilm Erdbeben. In den 1980er Jahren trat Gardner unter anderem als Gaststar in der Fernsehserie Unter der Sonne Kaliforniens auf. Ihr letzter Film Harem entstand 1986 ebenfalls für das Fernsehen. In einer Nebenrolle traf sie hier erneut auf Omar Sharif, mit dem sie 1968 Mayerling gedreht hatte. Die 2018 erschienene, spanische Serie Arde Madrid erzählt Gardners Leben während ihres Aufenthalts in Madrid in den 1960er Jahren aus der Sicht ihrer Hausangestellten zur Zeit der Franco-Ära.
Filmografie 48
Schnee am Kilimandscharo
Das letzte Ufer
Treffpunkt Todesbrücke
als Nicole Dressler
Die Bibel
Erdbeben
als Remy Royce-Graff
Hexensabbat
als Helen Logan
Flammender Sommer
55 Tage in Peking
Rächer der Unterwelt
als Kitty Collins
Tote tragen keine Karos
Die barfüßige Gräfin
Das war Roy Bean
Die Nacht des Leguan
Sieben Tage im Mai
als Eleanor Holbrook
Mogambo
Vorhang auf!
Harem
als Kadin
Zwischen Madrid und Paris
als Lady Brett Ashley
Rebell der Wüste
Mayerling
Pandora und der Fliegende Holländer
Der blaue Vogel
als Luxury
Mississippi-Melodie
Chavela
Die Ritter der Tafelrunde
Mann gegen Mann
als Martha Ronda
Regina
als Mama
Verlorenes Spiel
als Isabel Lorrison
Verwegene Gegner
als Cordelia Cameron
Venus macht Seitensprünge
Der Spieler
als Pauline Ostrovsky
H.M. Pulham, Esq.
als Young Socialite (uncredited)
Whistle Stop
Stadt in Flammen
als Maggie Grayson
Knotenpunkt Bhowani
Die nackte Maja
als Maria Teresa, duchess of Alba, nicknamed Cayetana
Kidnapping of the President
Ghosts on the Loose
Vollmacht zum Mord
Hitler's Madman
als Franciska Pritric (uncredited)
My Forbidden Past
als Barbara Beaurevel
3 Men in White
als Jean Brown
Priest of Love
Der Windhund und die Lady
als Jean Ogilvie
Calling Dr. Gillespie
als Student (uncredited)
Maisie Goes to Reno
als Gloria Fullerton
Ava Gardner, die Flamenco-Diva Hollywoods
als Self (archive footage)
Ava Gardner: Life Is Bigger Than the Movies
als Self (archive footage)